Zwischen den Welten

25 05 2009

Hallo liebste Leser,

Heute konnte ich mal wieder, nach einiger Zeit, meinen Weg zum Computer finden um mich fuer ein paar Minuetchen hinzusetzen und einen kleinen Bericht zu schreiben.

Der Titel des heutigen Berichtes ist „Zwischen den Welten“ und es soll meine zwiespaeltigen Gefuehle darstellen. Ich bin im Moment sehr unentschlossen darueber ob ich gluecklich bin, dass das Jahr zu Ende ist oder eher total frustriert. Es gibt momente wo ich mir nur denke: „Ich kanns garnicht erwarten meine ganzen Deutschen Freunde wieder zu sehen… und meine kleine Mama. Ja ich freu mich schon auf Familie und Freunde! “ Aber dann gibt es Momente in denen ich mich ploetzlich wieder dazu entscheide sehr traurig zu seien und in denen denk ich mir: „Du wirst deine Freunde hier  so sehr vermissen und die meisten wahrscheinlich nie wieder zu Gesicht bekommen!“ Und dann stehen mir die Traenen in den Augen. Ich bin offensichtlich sehr hinundher gerissen.

Also meine letzten Tage waren natuerlich wieder extrem ereignissreich! Da gab es zum Beispiel mein AYS (Athens Youth Symphony) Konzert, das Coldplay Konzert zu dem ich mit drei Freunden ging, eine Ueberraschungsparty fuer mich, ein letzter Schultag, die High School Graduation und schliesslich die anschliessenden Feierlichkeiten.

Das Athens Youth Symphony Orchestra war das groesste Jugendorchester in der Umgebung und ich war da seit September Mitglied. Die Proben haben mir nie so wirklich Spass gemacht, da es meistens nur um „Grueppchenbildung“ ging. Niemand war mit mehr als 4 Freunden im Orchester befreundet und die soziale Lage war wirklich seltsam. Dort gab es nicht  so ein Familiengefuehl wie bei den Streichhoelzern, nie so lustige Orchersterproben, einfach keinen Spass im Allgemeinen. Im Endeffekt bin ich ein bisschen traurig, dass ich meine Sonntage dort verbracht habe, aber ich bin auch froh, dass ich mich musikalisch Aktiv gehalten haben waehrend dem Jahr. Ich hab in der ersten Geige gespielt und somit durchaus eine Menge uebung gehabt. Das Programm war zwar nie so schwer wie bei den Streichhoelzern, aber trotzdem nicht super einfach. Am letzten Sonntag hatten wir dann unser letztes Konzert und dort haben wir ein Fagottkonzert von Mozart, die Danse-Bachanale von Saint Saens und noch ein Paar andere Stuecke gespielt. Es war echt nett und wir hatten eine riesige Zuschauerschar.

Anschliessend sind Kelly, Connelly, Gus und ich zum Coldplay Konzert nach Atlanta gefahren. Das Konzert war eins der besten Konzerte, das ich je gesehen hab! Es waren sicherlich mehr als 6000 Leute da und die Band hat eine Klasse Show hingelegt. Waehrend dem Hit „Yellow“ wurden dann hunderte gelbe Luftballons in die Menge geschmissen und die Leute konnten dann mit ihnen spielen. Das Konzert war einfach genial und die Band hat alle ihre Songs vom letzten Album preisgegeben! Am Ende haben wir dann alle eine gratis Live CD von der Band erhalten, was uns natuerlich alle sehr gefreut hat!

Okay am Montag haben mir ein Paar Freunde eine Ueberraschungsparty geschmissen, denn sie wussten dass sie nicht zu meiner offiziellen Party am kommenden Dienstag kommen koennen. Die Party war echt eine Ueberraschung und ich hab mich so sehr gefreut! Ich hab einen Cupcake-Kuchen bekommen, der einfach KOESTLICH war und ansonsten brauchten wir nur uns selbst um uns zu unterhalten :D So viel Spass hatte ich echt selten in meinem Leben.

Ausserdem war Montag mein letzter Schultag! Der letzte Tag an Clarke Central… Irgendwie war ich ueberhaupt nicht traurig, denn ich hab das Gefuehl, dass ich fertig bin mit der Schule! Die Leute werd ich echt vermissen, aber ein Jahr an der Schule ist irgendwie genug ;)

Freitag war Graduation Day und das heisst, dass war der offizielle Abschluss von High School fuer alle Seniors und mich. Die Zeremonie fand statt in dem UGA Basketball Stadium und dort passen tausende von Zuschauern rein und es wurde tatsaechlich nahezu gefuellt. Ich war ein „Usher“ weil ich einer der besten 20 der nicht-graduierenden Schueler an der Schueler bin und das war eine ganz schoene Ehre und mein Name wurde im Programm erwaehnt. Alle Seniors waren gekleidet mit den Typischen Muetzen und Umhaengen in unseren Schulfarben (Rot-Gelb) und haben ganz zeremoniell ihre Diplome bekommen. Es war echt ruehrend und toll das alles mitzuerleben. (Ich hab uebrigends im Chor mitgesungen, da ich ja auch sowas wie ein Senior bin.) Daraufhin sind wir dann zu einigen Feiern gegangen ueber das Wochenende verstreut und es war komisch zu so vielen Menschen tschuess sagen zu muessen.

Wie ihr lesen koennt gab es eine Mege an „letzter Tage“ in letzter Zeit. Letzter Schultag, letztes Mal rumhaengen mit meinen Freunden, letzter Geigenunterricht… Und das macht mich schon alles sehr traurig!

In 5 Tagen bin ich wieder da. Komisch… aber auch aufregend!

Ich freu mich schon auf euch alle,

bis bald,

euer Max





Impossible things are happening everyday!

31 03 2009

Die Show vorbei!

Doch die Magie steht noch in der Luft.

So lang die Vorbereitungen auch andauerten, war die Show in kuerzester Dauer vorbei. Ueber mehr als 10 Wochen wurde intensivst geprobt, gelernt und gebaut, besonders in den letzten zwei Wochen hiess es JEDEN Tag proben direkt nacht Schulschluss bis je ca. 10 -11 uhr abends. Ja da blieb natuerlich kaum Zeit fuer ein Leben neben dem Theater, aber Mensch, ich habs mir ja selbst ausgesucht!

Und es hat sich alles durchaus gelohnt! CINDERELLA war meine bisher groesste Show und auch mit Abstand die beliebteste in der ich je mitwirkte. Ich konnte mir die Rolle des Lionel erwerben, worauf ich schon sehr stolz bin, denn dadurch war ich in den meisten Szenen und ausserdem hatte ich ein Solostueck. Das Lied heisst „The Prince is giving a Ball“ und ist echt eine Menge Spass! Hierbei wurde ich dann am Ende auf einer Plattform auf die Buehne gerollt und darauf stehend gesungen, waehrend alle anderen um mich herumtanzten! Es war wirklich toll, ich hab mich nicht versungen und alles hat Spass gemacht! Die Ensemble Mitglieder haben waehrend des Stueckes taenze aufgefuehrt die sie selber erfunden haben und ich muss sagen: WOW die Leute sind so kreativ! Es war wundervoll mit solchen grossartigen Menschen zusammen zu arbeiten.

Die Shows ansich liefen fabelhaft… Bis auf die erste: Donnerstag nacht! Oh mein gott! Ich stand den Traenen nahe! Nichts lief wie es sollte! Rein Schauspielerisch war es exzelent, doch die Technik schien noch nicht so ganz zu funktionieren. So wurden bei der Show: falsche vorhaenge geschlossen, Leute von Plattformen umgeschubst, Mikrophone nicht Stummgeschalten offstage, Lichtprobleme, Cinderella hat ihre Peruecke verloren. So einiges ging schief, und doch: Es war ok. Leider wurde meines Wissens ausschliesslich an ausgerechnet diesem Abend gefilmt!

Das Publikum war das kleinste (Gott sei Dank!) von allen vier Tagen und es waren etwa 200-300 Zuschauer da.

Dann jedoch Freitag und Samstag: an beiden Abenden waren schaetzungsweise je 350+ Besucher da und alles lief perfekt! Stimmlich alle Stuecke ideal, Cinderella und der Prinz haben wundervoll gespielt, alle Mikrophone waren intakt und es war einfach nur traumhaft!

Sonntag war auch wundervoll und das beste war: SO viele kleine Kids! Die waren alle total putzig und als wir nach der Show dann alle in Kostuemen rauskamen wurden wir mit strahlenden Kinderaugen betrachtet! Mensch das war echt so putzig! :) Die Show wurde auch wieder von ca. 300-400 Zuschauern betrachtet und es war wirklich toll so einen grossen Applaus zu bekommen!

Meine Castkollegen waren wundervoll und allesamt waren sie wundervolle Schauspieler. Die 7 weiterem  Hauptrollen (neben mir) waren besonders gut, besonders die Boese Stiefmutter! Gespielt wurde sie von SJ, einer der meiner Meinung nach besten Schauspielerinnen die ich je getroffen hab. Ihre Aufgabe war es mich auf der Buehne in allen moeglichen Szenen zu bezirtzen und darauf hin gab es dann besonders viele Lacher.

:D

Cinderella war wirklich der Wahnsinn! Ich bin so froh, dass ich mitwirken durfte, besonders als eine der Hauptrollen! Die Anzahl der Mitwirkenden Personen betrug ca. 60 leute, wobei glaube ich jedoch nur 40 auf der Buehne Standen, die anderen Hinter der Buehne und in der Technik! Und So viele Leute kamen und haben uns zugesehen! Es war wirklich grossartig :)

Die Lieder toll, die Stimmen toll, die Schauspieler toll, die Buehe toll, die taenze toll! Was will man mehr?





Max and 2000 Georgia Theater Kids!

15 03 2009

Hallo,

Die letzten tage im Februar hab ich mit 2000 Drama Kids an der Thespian Conference in Columbus Georgia verbracht. Die internationale Thespian Society ist eine Gesellschaft von und fuer Theatererfahrene High School Schueler die an einer Conference eine Menge Lernen, Sehen und Ausprobieren koennen.

Die meisten Schulen in Amerika mit einem Theater Deparment haben einige sogenannte Thespians, dies sind Schueler die in mindestens 2 Theaterstuecken mitwirkten und sonstige Erfahrung in Theater haben. Meine Schule hat einige Thespians aber nur 10 Leute hatten die Ehre auf die Conference zu fahren. Auch unsere „Rivalen“ die andere High School in Athens, Cedar Shoals, hatte einige Leute die zu der Conference eingeladen wurden und somit stand fest dass beide Gruppen gemeinsam den Trip auf sich nehmen. Ich stand dem ganzen nur neidisch bei, denn ich bin ja nichtmal thespian. 2 tage vor Abreise kam dann allerdings raus, dass von Cedar Shoals jemand den Trip nicht antreten konnte und somit stand ein Platz offen. Sehr viele Leute haben mich folglich fuer dieses Event vorgeschlagen und zwei Tage spaeter hab ich es dann tatsaechlich geschafft noch in die Gruppe aufgenommen zu werden und gemeinsam sassen wir dann alle im Bus nach Columbus.

Die Busfahrt war wirklich lustig und da die Amerikanischen Schulbusse ziemlich unbequem ist, schliefen mein Po und meine Beine so einige Male ein. ;) Jeder im Bus war total aufgeregt und konnte es garnicht erwarten sich endlich an einem Programm von ueber 27 Theaterstuecken, hunderten Workshops und sogenannten IE’s sattzu sehen/ mitwirken.

Dort angekommen waren wir erstmal ueberwaeltigt wie viele Menschen dort tatsaechlich herumliefen! Ueber 2000 Drama Kids aus ganz Georgia liefen durch die Strassen der schoenen kleinen Universitaetsstadt.

Ich verbrachte die meiste Zeit mit Catherine und wir besuchten viele Workshops, wie zum Beispiel Mama Yeye’s Tanzkurs, der sich auf Karribischen Tanzstyle’s konzentrierte und wo wir ganz viel ueber die Liebe Mutter Natur’s lernten. Mama Yeye war wirklich das wundervoll und du hattest das gefuehl, dass die Natur dich liebt. :)

Ausserdem gingen wir zu einem Gesangsunterricht mit einer wundervollen Lady die uns beibrachte unsere Gefuehle in Melodien und Lyric zu uebertragen. Ich habe unglaublich viel gelernt und es war toll einfach mal seine Seele herauszusingen! Was noch? Achja, dann war da noch Chicago Improv! Dieser Workshop war die Wahrscheinlich groesste Herausforderung fuer mich, denn ich bin leider nicht der groesste in Sachen Improvisation und besonders nicht in Englisch. In diesem Workshop wurden uns etliche Spiele und Uebungen vom beruehmten Chicago Improvisationsstil beigebracht. Es war wirklich schwer, aber dafuer war ich ja da! Um zu lernen!

Ausserdem viel gelernt habe ich beim Stage Combat Workshop wo es darum ging, wie man einen perfekten Buehnenkampf stellen kann! Der Workshop war echt klasse und ich kann jetzt Leute schlagen/von Leuten geschlagen werden, ohne dass jemand Schmerz empfindet. :D

IE’s waren kurze Szenen von beruehmten Musicals/Theaterstuecken die von Schuelern fuer Schueler aufgefuehrt wurden. Hier habe ich so einiges an grossen Talenten sehen koennen und es gab mir ein richtiges Kribbeln in den Fingern das selber auszuprobieren! Leider haette man das vorher anmelden muessen, und in meiner Situation war das ja schlecht moeglich.

An Stuecken konnte ich leider nur „Alice in Wonderland“ sehen, denn die anderen Shows waren alle zu schnell gefuellt und ich verbrachte meine Zeit lieber mit den ganzen hilfreichen Workshops! Alice war aber der wahnsinn! Es war SEHR abstrakt und die ganze Geschichte war von Anfang bis Ende nicht wirklich nachvollziehbar, aber dennoch, so eine grossartige Show hab ich echt selten sehen duerfen.

Zu den Leuten auf der Konferenz muss ich nur kurz sagen: Manche waren wirklich super toll und andere waren wirklich gruselig. Ich hab so viele tolle Menschen kennen gelernt, mit denen man viel Spass haben konnte, aber auch einige ziemlich komische. ;)

Die Georgia Thespian Conference war eins der groessten Ereignisse fuer mich, denn es war Theater hautnah, fuer 3 Tage! Ich bin so gluecklich, dass ich diese Gelegenheit wahrnehmen durfte!

Als ich am Samstag heimkam begann der ganze stress mit meinem ehemaligen Gastvater und am Sonntag begann es urploeztlich ganz fuerchterlich zu schneien! Erstmal waren wir alle ganz aufgeregt, aber nach einem Tag hoerte es nicht auf und der Schnee war mindestens 10 Zentimeter hoch! Das letzte Mal als so viel Schnee war, war angeblich ich den 80′ern. Folglich stuerzten Baeume und Haeuser ein, Autos wurden zu Tausenden kaputtgefahren und das Chaos wurde perfekt, als fuer 2 Tage Schule ausfiel. Kein Mensch war dazu in der Lage sein Haus zu verlassen und kein Geschaeft war offen, denn in ganz Athens viel der Strom fuer 3 Tage aus!

Als der Schnee aufhoerte zu fallen und sofort begann zu Schmelzen, verliessen Dienstagmorgen Jorgen und Max ihr ehemaliges zuhause…





New Orleans

15 03 2009

Ein weiteres Wochenende haben wir dann in New Orleans verbracht.

Der Anlass unseres kommens war jedoch nicht nur die Stadt an sich, sondern ebenfalls die Tatsache, dass sich dort zu dieser Zeit „Mardi Gras“, die groesste Faschingsparty der Welt anspielte!

Als wir in der Stadt ankamen war es nicht einfach in unser huebsches kleines Hotelchen im „french Quarter“ zu gelangen, aber mit mueh und not fanden wir einen Weg.

Ich will hier garnicht gross erzaehlen was genau alles passiert ist, denn ich muss gestehen, dass es nicht der beste Trip war, aber hier einige Einzelheiten, die den Aufenthalt doch toll machten:

Die wohl beruehmteste Strasse New Orleans heisst Bourbon Street und ist an Fasching eine unendliche Partystrasse. Es gibt keine Minute in der sich nicht tausende von Menschen durch die enge Strasse quetschen, waehrend etliche Leute von Balkonen so gennante Beads werfen, die Plastikketten sind.

In dieser Strasse gab es also eine Menge von betrunkenen und nackten Menschen, aber auch sehr viele Proteste gegen betrunkene, Schwule, Lesben, Atheisten, generell suendner! xD Das war wirklich laecherlich, denn die haben sich da total reingesteigert und wenn du denen gesagt hast du liebst es zu suenden, sind die nahezu ausgeflippt mit ihren gigantischen Plastikkreuzen auf dem Ruecken. Aber machen konnten sie nichts, da die Polizei staendig drum herum stand.

Ansonsten gab es noch etliche Paraden im Stadtzentrum bei denen hunderte von tollen Waegen beschmueckt mit allem drum und dran einer nach dem anderen vorbeizogen, wobei auf jedem Wagen menschen waren, die Beads, Becher, und sonstiges vom Wagen herab in die Millionenmenge zu werfen.

Das war wirklich toll und es war auch viel Spass zu springen um etwas zu ergattern. Allerdings nahmen viele Leute die ganze Geschichte viel zu ernst und wurden extrem aggressiv wenn du in deren „Privatraum“ (den es eigentlich nicht gab) zu nahe kamst.

Im grossen und ganzen war der Trip schon schoen, vorallem die ganzen Details ueber die Stadt und die „groesste Party der Welt“ mal vom Nahen zu betrachten.  Was auch sehr interessant ist, dass in den auesseren Bezirken der Stadt immernoch enorme Ueberreste des Hurricanes zu sehen sind. Viele Haeuser haben immernoch keine Daecher und die Zerstoerung ist immernoch an allen Ecken in den Vororten zu sehen.





Alles schon viel besser…

12 03 2009

Liebste Leser,

erstmal moechte ich klarstellen, dass es mir hier bei meiner neuen Gastfamilie echt wundervoll geht. Die Familie ist super und das taegliche Leben macht schon viel mehr Spass. Auch ohne grosse Trips fuehl ich mich hier viel wohler als in meiner vorherigen Situation.

Mit diesem Artikel moechte ich aber auch noch zum Abschluss der ganzen Geschichte mitteilen, wie die letzten Wochen mit dem Jim in Sachen reisen und Trips abliefen:

Da mein letzter Beitrag schon mehr als einen Monat alt ist, beginne ich am besten anfang Februar, als ich eines kalten Wintermorgens aufwachte und eine Mail vom Jim las in der stand, dass er fuer in einer Woche einen Flug fuer uns drei nach Ecuador gebucht haette. Ich war natuerlich total ueberrascht und hab erstmals gedacht es war nur ein Scherz. Am kommenden Mittwoch, sassen wir dann allerdings alle schon im Flieger nach Miami und von dort dann weiter nach Quito, Hauptstadt Ecuadors zu fliegen. Als wir in Quito ankamen wurden wir von der Familie Crespo, Eltern eines frueheren Gastschuelers Jims, abgeholt und haben eine kleine Rundtour der schoenen alten Stadt bekommen. Es war echt toll, denn die Stadt ist wirklich schoen und ueberall sind extreme Huegel, mitten in der Stadt, und um die Stadt herum, die groessten Berge und Vulkane die in den Himmel ragen.

Der Abend war echt schoen und Herr Crespo, ehemaliger Opernsaenger, und sein anderer Sohn haben uns dann auch das ein und andere Staendchen gesungen. Die Stimmen beider Maenner war wirklich fabelhaft. Als sie uns so in der Nacht herumfuhren bogen wir versehentlich in eine Einbahnstrasse, worauf wir sofort von der Polizei gestoppt wurden. Alle (4) Polizisten waren ausgestattet mit den groessten und dicksten Waffen, die ich bisher nur in Horror/Action filmen gesehen hab. Das gab uns schon ein komisches Gefuehl in der Magengegend. Als die Crespos ihnen dann die Situation erklaerten fanden wir sofort verstaendniss der Polizisten und sie erklaerten sich unverzueglich dazu bereit uns durch Quito’s Strassen zu eskortieren. Warum weiss ich nicht, denn es war wirklich nicht noetig, aber lustig wars allemale!

Am naechsten Morgen gings dann mit einer nationalen Fluggesellschaft nach Loja, der Stadt in der meine Schwester im Moment „lebt“, doch leider war sie grade beschaeftigt mit Fahrradfahren in Chile… :(

Vom Flugzeug aus konnte man die atemberaubende Landschaft betrachten und meine Augen konnten sich garnicht sattsehen. Loja war echt eine nette Stadt, ebenfalls umringt von gigantischen Gebirgsketten. Der Flughafen ist einer der gefaehrlichsten der Welt, denn umringt von all den Bergen, gelingt es nur den erfahrensten Piloten eine Sichere Landung zu erfolgen.

Am Flughafen wurden wir von Herr Celi und Luisa abgeholt. Herr Celi, war Jose’s Vater, ein wirklich freundlicher und hilfbereiter Mann, zugleich einer der reichsten Menschen Ecuadors, der allerdings leider keinerlei Englischkenntnisse besass, und daher war Luisa da! Luisa war eine Freundin der Familie, die ein hervorragendes Englisch sprach und somit als Uebersetzer diente. Am ersten Tag fuhren wir zum Hotel und anschliessend beschlossen wir in ein kleines Doerfchen zu fahren, dass von einem der Urvoelker belebt wurde. Die Fahrt war ca einundhalb Stunden lang und als wir schliesslich ankamen, waren wir in einer anderen Welt. Die ganzen Leute waren in traditioneller Tracht eingekleidet und touristen gegenueber aeusserst Scheu, was ich absolut nachvollziehen kann… So wie sich manche Menschen da verhalten. Unglaublich.

Naja das kleine Doerfchen war total huebsch und farbenfroh, wohingegen die Tracht der Bewohner simples Schwarz von Kopf bis Fuss war. ( Ecuadoriansche Huete in Schwarz waren dort natuerlich Tradition)

Am Rueckweg machten wir halt bei einer Kaeserei wo wir dann hausgemachten Kaese kosten durften. Als ich dann allerdings einen Schritt in den Hinterhof machte, verdarb mir der Anblick den Appettit fuer die naechsten Stunden.

Im Allgemeinen wird Hygiene in Suedamerika kleingeschrieben. Taeglich, doch besonders an Wochenendtagen, werden ganze Schweine an Hacken aufgehaengt und entzweit, das alles im Eingangsbereich des Hauses. Diese Schweine werden dann frisch geschnitten und je nach Beduerfnis des Kunden verkauft.

Die naechsten Tage verbrachten wir folgender Massen:

An einem Tag wurden wir eingeladen auf eine Farm von Herr Celi’s Freund. Dort war eine grosse Party von einer „ecuadorianischen Cowboy“-Gruppe angekuendigt. Die Fahrt dorthin stellte sich als lebensgefaehrlich heraus. Fuer ca. 2 Stunden mussten wir auf einer extrem Steilen Serpentinen Strasse, den Berg entlang nach unten Fahren. Wenn der Berg allerings bereits 2.5 Km ist, wird das ganze nochmal gruseliger. Mir gings an dem Tag ausserdem sowieso nicht so gut und somit mussten wir so einige Stops einlegen. Achja, das wichtigste hab ich noch vergessen: Die Strasse war grade mal ca. 4 Meter breit und Schotter.

Als wir dann allerdings gottseidank heil unten ankamen, war ich seht aufgeregt, denn ich sah was uns bevorstand: Ein Zieh-lift ueber den Fluss um ans andere Ufer zu gelangen. Eine Gruppe von Farmjungs erwartete uns schon dort und als wir uns in das Metallgestell setzten wurden wir auch schon von 3 Typen hinueber gezogen. Das ganze ging schnell und war echt total aufregend. :) Anschliessend erwarteten uns Pferde auf denen wir dann die letzten Meter bis zur eigentlichen Farm reiten durften. Das war mein erstes Mal reiten und es hat wirklich Spass gemacht.

Auf der Farm gabs dann auch so einiges zu erleben! Es war eine Party von einem der Cowboys und er laedt einmal im Monat die Gruppe von Freunden ein, wo dann getrunken, getanzt, gegessen und gespielt wird. Es war echt toll das alles mal zu erleben, denn es war sehr privat und persoehnlich. Wir wurden mit „Sarobota“ Fruechten willkommen, die ich auch das erste Mal probierte und natuerlich haben sie mit Geschmeckt. :)

Zum essen gab es allerdings Sonnengetrocknetes Fleisch und Wurzeln von einer Pflanze die ich vorher noch nie gesehen hab. War alles aeusserst komisch, besonders mit den ganzen Insekten die dort ueberall herumrannten.

Die Farm war eine Fruchtfarm und somit gab es auf dem riesengrossen Terrain so einiges an koestlichkeiten zu probieren! Ich als Mangoliebhaber, hab dort die perfekten Mangos genossen, aber auch Bananen, Orangen, Limetten, Zitronen, Papayas, und und und. Es gab auch so einiges an Fruechten, die es sonst nirgends zu sehen gibt, und allesamt waren sie koestlich, saftig, fruchtig, einfach genial.

Der Tag verging und als es schliesslich Abend wurde bin ich noch ein wenig herumgeritten, bevor es dann nach Hause ging. Als wir also grade los wollten und grade ueber den Fluss kamen, stellte sich heraus, dass eins der Autos steckengeblieben ist und in den Strassengraben entgleitet ist. Das erforderte natuerlich eine Stundenlange Spanische Diskussion der Maenner in stroemenden Regen und Finsternis. Als wir dann letztendlich die einzige Moeglichkeit wahrnahmen, war das ganze ein akt von grademal 5 Minuten.

Die Fahrt zurueck war echt schlimm und bereitet mir Heute noch Gaensehaut, im Stroemenden Regen am steilsen Abhang ueberhaupt in die Schwarze Nacht.

Naja ich habs ueberlebt :)

Ansonsten haben wir einen Tag mit Jose auf einer anderen Farm verbracht, denn sein Vater besitzt 3 Farmen mit mehr als 80 Pferden. Er besitzt auch das wertvollste Pferd Suedamerikas. Auf der Farm gabs dann weiteres Fruchtessen und alles war superlustig. Billiard haben wir auch mal wieder gespielt und so langsam begreifs ich es!

Als es dann mit Jose und seinem Vater wieder zurueck nach Quito ging, war der Trip auch schon fast zu Ende. In Quito haben wir dann allerdings noch „Die Mitte der Welt“ und die „Madonna-Statue“ besucht. Das war alles ziemlich cool und aufregend. Ausserdem waren wir auf Quitos hoechstem Berg, dem Pichincha, der 4,790 Meter in den Himmel ragt. Die Luft dort oben war extrem duenn!

Kuehl war es dort aber nicht sonderlich, denn wir waren ja direkt am Aequator. :)

Am Rueckweg stoppten wir noch in Miami und verbrachten einige Stunden in Miami Beach, was echt ganz cool war. Aber im extremen Kontrast zu der ganzen geballten Naturpower in Ecuador, gab es dort die hoechsten und glaenzesten Hochhaeuser, Markenzeichen der USA.

Ja Ecuador war wirklich wunderschoen und ich werde die monstroesen Berge nie vergessen. Wenn ich je wieder die Gelegenheit bekomme Ecuador noch ein weiteres Mal zu besuchen, werde ich sie wahrnehmen, denn wow. Leute, dass ist die unglaubliche Schoehnheit unserer Erde unberuehrt und hautnah! :)





Ladies and Gentlement, the President of the United States: Barack Obama!

23 01 2009

ACHTUNG: ERST DEN VORHERIGEN BEITRAG LESEN!

So also als ich am naechsten Morgen meine Augen oeffnete wusste ich, dass mich etwas grosses erwartet! Aber wie gross es tatsaechlich wurde, sollte ich erst einige Stunden spaeter erfahren! Um ca. 6 standen wir auf und machten uns nach einem kurzem Fruehstueck fertig. Um ca. 7:30 verliesen wir das Haus um zur naehesten U-Bahnstation zu fahren, denn die ganze Innenstadt war verkehrsmaessig geschlossen! So kamen wir also an der Station an und waren erstmal ueberwaeltigt bei den MenschenMASSEN die uns dort erwarteten! Die Ganze Station war vollgestopft mit Menschen, tausenden, und jeder wartete um sich in eine der begehrten U-bahnen zu quetschen. Doch als die U-Bahnen ankamen, mussten wir enttaeuscht feststellen, dass jede U-Bahn bereits vollgestopft bis zum letzten kleinen Bisschen war. Als wir dort also ca. eine weitere Stunde warteten kam endlich eine U-Bahn in der gerade genug Platz fuer uns drei war! Als wir uns also endlich erfolgreich hereinquetschten, verging eine weitere Stunde, bis wir endlich an der gewuenschten Station aussteigen konnten. Die U-Bahn musste jede Minute anhalten, denn all die anderen U-Bahnen stauten sich vor uns. Es war ziemlich unertraeglich eng, aber gottseidank waren alle Menschen auesserst hoeflich und zuvorkommen. Somit fuehlte sich alles schon viel lockerer an. Als wir dann an der U-Bahnstation herausgepresst wurden, war der Bahnsteig bereits so voll, dass wir wieder eine halbe Stunde warten mussten um dort ueberhaupt herauskommen zu koennen.

Als wir uns dann endlich herauskaempfen konnten die grosse Ueberraschung: Jim gab mir das Ticket, denn er wollte sich nicht in die Menge quetschen und dachte, dass ich mehr davon haette. Da der Jorgen damit einverstanden war, bekam ich dann tatsaechlich das Ehrenprotokoll in meine Haende und Mensch! Ich war so unglaublich stolz!!! Ihr glaubt garnicht wieviele Amerikaner auf mich neidisch waeren! ;)

Dann sagten die zwei Tschuess, und ich begab mich in die „Silver Line“ um in die abgesperrte Section eingelassen zu werden. Als ich dort in der Menge stand, hab ich etwas genaueren Einblick in die Menge bekommen: Zwischen all den Obama Fans, waren so viele unterschiedliche Menschen, alle in der Hoffnung und in der Ziversicht, dass dieser Mensch ihnen eine bessere Zukunft bescheren kann! Als nach 2 Stunden die Zeremonie ziemlich nah rueckte und die Menge sich allmaelig nicht mehr vorwaerts zu bewegen zu schien, kamen einige Leute und verbreiteten das Geruecht, dass die Polizei keine Menschen mehr inlasse, da es bereits voll war. WAS???

Urploetzlich ging ein raunen durch die Menge und mit einem Mal hielten alle ihre Tickets hoch und bruellten wie aus einem Munde: „Let us in!“ Und nach wenigen Minuten fingen alle an zu rennen! Wir wussten nicht was los war, aber eins war sicher: Wir kamen naeher an das Event heran! Als es bereits 10 Minuten vor Beginn der offiziellen Zeremonie war rannten wir an Security und Ticketcheck vorbei, die schliesslich aufgaben im Versuch die Menge zu kontrollieren! Als ich dann letztenendes einen guten Platz fand, automatisch, denn ich wurde dort hingepresst, stand ich hinter dem grossen denkmal Brunnen, der sehr nah an der ganzen Zeremonie war. WAS FUER EINE EHRE FUER MICH!

Die Zeremonie habt ihr mit Sicherheit in TV oder so mitbekommen. Die Rede von Obama war wirklich gut und auch sonst alles war echt super, aber das beste war mit sicherheit die Atmosphaere und die Staerke, die die Menge in mir freisetzte! Alle Menschen waren gluecklich und all die strahlenden Gesichter machten mich wirklich froh. Ich konnte leider nichts sehen, denn ich bin zu klein um die grossen Bildschirm zu sehen und ich war doch ein wenig zu weit weg um genau Menschen sehen zu koennen, aber einer der Punkte die ich da sah, war mit SIcherheit Obama. Ich fuehlte mich so stolz und kann mich einfach so gluecklich schaetzen, dass ich das miterleben durfte!!

Anschliessend musste ich allerdings Jim und Jorgen wiederfinden, und da sie in der ganzen Menge untergangen sind, war es fast unmoeglich sie zu finden! Also wartete ich geschlagene 2 Stunden am vereinbarten Treffpunkt, bis sie schliesslich ankamen. Ich war glaub ich noch nie so durchgefrohren, aber was solls? Nachdem was ICH da erlebt habe! :) Jim und Jorgen haben einander verloren, in den Massen, denn es waren ja mehr als 4 Millionen Menschen unterwegs in der Hauptstadt! Danach haben wir den Congressmann vom Jim in seinem Zuhause besucht und ihn ein wenig kennen gelernt! Er war wirklich freundlich und ich bin stolz, so einen bedeutendem Mann die Hand geschuettelt zu haben :)

Im Resumee war mein Wochenende einfach einzigartig, und eins ist sicher: Ich werde diese Momente nie in meinem Leben vergessen! Ich bin so dankbar und gluecklich! Wahnsinn!





Welcome to Buenos Aires and Happy New Year!

22 01 2009

Huhu liebstes Leservolk!

Hier noch ein kurzer Nachtrag von unseren wundervollen letzten Tagen auf unserem gigantischen Trip an die Antarktis.  Dieser Artikel handelt von den wenigen Tagen, die wir in Buenos Aires verbracht haben!

Also als wir am 29. Dezember von Ushuaia abflogen landeten wir nach ca. 3 Stunden in der Hauptstadt Argentiniens, Buenos Aires.  Wie bereits erwaehnt, ist diese Stadt ein einziges Chaos, aber trotzdem wundervoll und total schoen (an vielen, aber nicht allen Stellen). Unser Hotel war neben dem Nationalem Friedhof im Zenter der Stadt. Der Friedhof ist echt sehr… erschreckend, aber schoen. Man koennte es  „morbide Schoenheit“ nennen, denn all die grossen Graeber sind ausgestattet mit Lebensgrossen Engeln, Statuen oder Kreuzen. Auf dem Friedhof ist auch die beruehmte Eva Peron (oder kurz „Evita“) begraben, eine nationale Heldin Argentiniens, die leider mit 32 verstarb. Jorgen und Jim mochten den Friedhof nicht besonders, denn sie fanden, dass das irgendwie zu morbid ist. Ich versteh das, aber ich fands schon ziemlich beeindruckend. Und fuer mich wars auch irgendwie cool, denn der Friedhof ist einer der beruehmtesten der Welt und war Schauplatz in etlichen Filmen.

Wie auch immer, unser Hotel, gleich nebenan, war ein Traum :D . Das Hotel war extrem schmal und somit hatten wir ein ganzes Stockwerk. Unsere Suite hatte zwei Badezimmer, wobei jedes etwa so gross war, wie unser ganzes Wohnzimmer zu Hause. Achja, in der zweiten Nacht viel der Strom aus! Aufeinmal gabz nen Kurzschluss und Licht und Strom war aus! Dafuer mussten wir diesen Tag nichts bezahlen und das sparte dem Jim natuerlich eine Menge Geld, bei dem tollen Hotel! :) Ich fands sehr cool…

Also ich weis schon garnichtmehr was wir alles gesehen haben, weils schon so lange her ist!\

Am folgenden Tag sind wir nur ein wenig rumgelaufen und haben feststellen muessen, dass die Autos wirklich VERRUECKT fahren! Wie in einem frueheren Artikel erwaehnt, gibt es dort keine Linien oder sonstiges auf der Strasse, also faehrt jeder, wo er will! Und auch der Abstand ist vielleicht grademal 10 cm.

GRUSELIG!

Okay, also am letzten Tag des Jahres, hatten wir einen Einheimischen von dem Bezirk, der uns in seinem Auto fuer ca. 3 Stunden herumgefuehrt hat. Dabei haben wir das Gebaeude der Regierung besichtigt, die Nationale Kirche,  und letztlich das beste: Caminito, der Stadtteil, in dem Tango gegruendet wurde! Die Nachbarschaft ist zwar die aermste von Buenos Aires und das kann man auch auf etliche Haeusern feststellen, mit all den einsturzgefaehrdeten Schuppen, aber dann kommt man in diese historische Strasse:  Alle Haeuser sind Gelb, Gruen, Blau und Rot bemalt und scheinen im hellen Sonnenlicht Argentiniens. Die Leute in der Strasse tanzen, denn ueberall ist Musik. Ueberall ist Tango, der Tanzstil der genau aus dieser Strasse kommt! Und alle Leute sind wunderschoen angezogen! :) Wow das war echt ein tolles Bild!

Ansonsten war die Fuehrung auch sehr beeindruckend, denn wir bekamen nicht nur die beruehmten Touristenplaetze zu sehen, sondern auch was sonst so abgeht! Buenos Aires ist eine Metropole mit ca. 14 Millionen Menschen und das merkt man auch! Von den hoechsten Gebaeuden, internationalen Industriesitzen bis in die Armenviertel, die wirklich in aermsten Verhaeltnissen hausen. Es war echt nicht leicht, die ernorme Armut so nah zu erleben. So etwas habe ich auch noch nie zuvor gesehen.

So am Abend war das lustigste unseres ganzen Aufenthaltes in Buenos Aires! Der freundliche Touristenfuehrungsmensch ( hihi, was fuer ein Wort) hat uns Karten fuer ein spektakulaeres Tangotheater gebucht, und er sagte das waere 300 Pesos pro Person, was umgerechnet ca. 100 US. Dollar entspricht. Jim war einverstanden und somit gings also am Abend in das beruehmteste Theater in ganz Argentinien! Als uns ein Auto des Theaters abholte kamen wir in einem wunderschoenen grossen Saal mit fabelhafter Buehne an! Fuer das Essen gab es ca. 20 Besteckstuecke bereits zurecht gelgegt und 3 Glaeser pro Person. Als wir das Essen waehlten, hab ich mich fuer Crepes mit CHampignions entschieden. Nachdem wir uns am Buffet bedienten (und ich das erste Mal sushi getestet habe) war ich schon fast voll, so viele koestlichkeiten gab es da! Aber dann kam der erste Gang, eine Blaetterteigtasche gefuellt mit Gemuese und zeug das mir nicht bekannt war. Das Hauptmenu war dann mein Crepes, und woooow, das war sooo gut! :) Koestlich! Naja und als Nachspeise gabs dann Eis.

Oh man und ich red auch nur vom Essen, oder? WIr hatten wirklich eine wunderschoene Zeit und superviel Spass! Alles war super, doch dann kam die grosse Ueberraschung, die rechnung: Pro Person 300 US. DOLLAR! Der Jim dachte es war ein schlechter Scherz und fuer einen Augenblick war stille und wir alle waren geschockt!  Naja nach kurzem Aufregen von uns allen, haben wir beschlossen, das beste aus dem Abend zu machen. Um uns herum waren ca. 600 Menschen, alle in Abendkostuemen und geschmueckt mit Juwelen.  Bei der Gesellschaft war klar, dass so viel Geld zu erwarten war. Naja die Tangoshow war wirklich FANTASTISCH! Es waren ca. 10 Taenzer/innen, die von einem kleinen Orchester begleitet wurden. Die Taenzer/innen waren alle von bedeidenswerter Statur und auch sonst wirklich einfach nur schoen :) ( Generell, waren dort so wahnsinnig wunderschoene Menschen in der Stadt unterwegs, das glaubt man garnicht!).  Das Tanzen war natuerlich makellos und jede Bewegung sah einfach so leicht und schwerelos aus, alles unglaublich prezise und genau abgestimmt. Atemberaubend. Aber auch das Orchester, die Akkordeonspieler (3), Geige, Kontrabass, Viola und Klavier gaben ihr bestes mit abwechselnden Soli und Ensemblestuecken. Das Tangomotiv war ein roter Faden durch das Progamm und der rythmus blieb mir noch bis ueber die naechsten Tage in den Ohren. Nach einer Show von ca. einer Stunde war es auch schon fast Mitternacht! Als es dann so ca. 3 Minuten vor dem Jahreswechsel war, oeffnete sich der Vorhang nochmals und auf der Buehne stand eine grosse Goldene Geschenkbox. Als der Countdown abgezaehlt wurde, oeffnete sich zum Finale die Box und drei „Gottheiten“ marschierten aus der Box. Die Damen waren nur mit goldenen Bodypaint bedeckt und hatten gigantische Drahtgestelle auf dem Kopf. Es sah alles etwas obskur aus, aber es war definitiv sehenswert!

Anschliessend gab es laute Musik, und Leute haben auf der Buehne getanzt. Die Musik war aus aller Welt und auch Artisten wie Mika, Scissor Sisters waren vertreten. Danach gings nach Hause und auch bald zu Bett. Das war mit sicherheit die aussergewoehnlichste Neujahrsfeier die ich je erlebt habe! Aber mit sicherheit auch eine der Besten. Wir hatten echt, auch trotz der schlechten Ueberraschung, einen wunderschoenen Abend und eine Menge Spass!

Ansonsten bleibt nur zu sagen, dass in Argentinien KEIN Englisch gesprochen wird, weder in Hotels, Restaurants, noch am Flughafen. Ueberall nur Spanisch. Den Jim hat das ziemlich gestoert, ist ja auch verstaendlich, den sonst ist ja Englisch UEBERALL! Naja wie auch immer, irgendwie konnten wir uns immer verstaendigen und kamen dort hin, wo wir hinwollten.

;-)

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Die Sicht von unserem Hotel

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Unser Balkon

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Im Armutsviertel

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Folklore Taenzer In Caminuto

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Auf dem Friedhof

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Grab von Evita

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Im Theater

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Die attraktiven Taenzer/innen

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Die Goettinnen (die Umhaenge sind dann auch gefallen…)

:)





Von den blauen Bergen…

13 01 2009

… kommen wir, nicht ganz, aber trotzdem ein paar Fotos,
aber nur weil ihr so ZAHLREICH kommentiert… (IRONIEEEE) (aber danke Thomas, Daniel, Irene, Annky und Dodo) ;)

Ihr anderen: Ich schreib mir hier meine Finger wund, lasst doch auch mal paar Worte fuer mich hier!

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Wie gesagt, viele Pflanzen und Naturbilder. Aber ist doch auch mal ganz schoen, oder? Hab wiedermal alle Bilder gemacht, weil die anderen zwei zu faul waren…





Antarktis Bilder, Teil 2.

6 01 2009

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Der Groesste Eisberg auf unserer Reise… Das ganz kleine dunkle im Wasser ist ein Boot!

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Polar Star :)

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The Brothers :D

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Vulkanische Insel

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Mein Lieblingsbild :D

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Ihr Seht: Die Pinguine sind UNS gefolgt! Daher konnten wir so gute Bilder Schiessen!

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Das goldigste geschoepf der Welt :)

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:)

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Britische Station

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Im Fluge erwischt !

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Orkas!!!

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Die sind einfach mit uns mitgeschwommen!

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Den Berg runterrutschen, war meist einfacher als laufen und im Schnee versinken!

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Die kleinen Chinstraps sind bis in die hoechsten Berge geklettert.

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An heilig Abend

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Einfach mit uns mitgeschwommen!

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Ein Bad am vulkanischen Inselstrand :D Der Strand war heiss!!!

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Die Fungroup!

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Jorgen und Steward… Mehr darueber folgt spaeter….

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Mehr Bilder und Information kommt in den naechsten Tagen!!!





Antarktis Bilder, Teil 1

4 01 2009

Hier natuerlich das, was ihr lieber habt als Worte, meine Bilder von dem trip.

ABER! Das ist erst der Anfang :D

Mehr folgen die naechsten Tage!

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Toursimusindustrie in Ushuaia

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Vom Hafen mit sicht auf den Beagle Channel

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IM Beagle Channel

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Mein erstes Pinguin Bild :)

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Pinguin Liebe :)

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Mit Stephanie

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Wir Jungs mit Dan, einem Canadischen Agenten xD

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Jorgen, Ich und Jim

Mehr Bilder folgen in Kuerze…